Geschichte

Republic Technologies France ist ein Spezialist für die Verarbeitung von Feinpapieren, der sein Know-how in fast 2 Jahrhunderten entwickelt hat. Das Werk befindet sich in Perpignan, in den östlichen Pyrenäen, im Süden Frankreichs.

Republic Technologies JOBDie Geschichte beginnt im Jahre 1838, als Jean Bardou, von Hause aus ein in Perpignan ansässiger Bäcker, die brillante Idee hatte, Blättchen aus dünnem Papier zu schneiden und daraus ein kleines Heftchen zu fertigen, aus dessen Blättern sich der Raucher seine Zigaretten drehen kann. Auf dieses Heftchen druckte er zwischen seinen Initialen eine Raute, die das Wappen der Stadt darstellt. Sehr bald wird diese Raute als O gelesen und das Zigarettenpapier wird somit zum Papier JOB, welches von der Gesellschaft JOB hergestellt wird, die von der Familie Bardou gegründet wurde.

Im Stadtzentrum von Perpignan werden Werkstätten für die Verarbeitung von Zigarettenpapier errichtet. Im Laufe der Jahre entwickelt sich die Gestaltung der Heftchen; die benutzten Papiersorten werden zahlreicher und vielfältiger.

1975 verlassen die Werke das Zentrum der Stadt, um sich auf einem geräumigeren Gelände am Stadtrand niederzulassen.

1986 wird JOB von der Gruppe Bolloré gekauft. Das Unternehmen ändert seinen Namen und heißt nunmehr Bolloré Technologies. Es produziert und verkauft die Marken OCB, Zig-Zag und JOB.

2000 kauft Republic Group, ein in Chicago ansässiger internationaler Konzern, das Unternehmen, das von nun an Republic Technologies France heißt und sich aus der Bevormundung durch Bolloré befreite.

2006 nimmt das Unternehmen eine erhebliche Erweiterung seiner Räumlichkeiten und Produktionsmittel vor.
2011 wird in Perpignan, in der Nähe des Flughafens und der Autobahn A9, ein neues Vertriebszentrum gebaut werden.

Heute ist Republic Technologies France mit einer jährlichen Produktion von einer Milliarde Heftchen das größte Werk der Welt für die Herstellung von Heftchen mit Zigarettenpapier.

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